Ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus lohnt, hängt in Kassel auch davon ab, wo Sie wohnen: In einigen Gebieten wird das Fernwärmenetz der Städtischen Werke ausgebaut, in vielen anderen ist die eigene Wärmepumpe die naheliegende Lösung. Wir schauen gemeinsam in den Wärmeplan der Stadt und rechnen Ihr Haus durch.

Häuser und Heizungen in Kassel
Laut Zensus 2022 stehen in Kassel rund 32.480 Gebäude mit Wohnungen, 50 Prozent davon sind Einfamilienhäuser. 76 Prozent stammen aus der Zeit bis 1979. Beheizt werden 68 Prozent mit Gas und 17 Prozent mit Heizöl. Fernwärme versorgt 10 Prozent der Gebäude. Eine Wärmepumpe oder Solarthermie haben bisher 1,5 Prozent. In älteren Häusern mit Heizkörpern prüfen wir zuerst die Vorlauftemperatur. Oft genügt es, zwei oder drei Heizkörper zu tauschen.
Wärmeplanung in Kassel
Kassel hat seine kommunale Wärmeplanung am 22.06.2026 beschlossen. Der Plan zeigt, wo es Fernwärme gibt, wo sie bis 2035 ausgebaut werden soll und wo Häuser ihre Wärme selbst erzeugen, also typischerweise mit einer Wärmepumpe.
Auslegung für Kassel
Kassel liegt auf rund 167 Metern Höhe, die Normaußentemperatur beträgt −10,1 °C. Auf diesen Wert rechnen wir die Heizlast, damit die Wärmepumpe auch an den kältesten Tagen ohne Heizstab auskommt.
Wärmepumpen in allen Ortsteilen
- Mitte
- Südstadt
- Vorderer Westen
- Wehlheiden
- Bad Wilhelmshöhe
- Brasselsberg
- Süsterfeld-Helleböhn
- Harleshausen
- Kirchditmold
- Rothenditmold
- Nord-Holland
- Philippinenhof-Warteberg
- Fasanenhof
- Wesertor
- Wolfsanger-Hasenhecke
- Bettenhausen
- Forstfeld
- Waldau
- Niederzwehren
- Oberzwehren
- Nordshausen
- Jungfernkopf
- Unterneustadt
Angemeldet wird die Wärmepumpe beim Netzbetreiber, in Kassel ist das Städtische Werke Netz + Service (in einzelnen Randlagen EAM Netz). Wie wir allgemein vorgehen, steht auf der Seite Wärmepumpe.

